Wappen der Stadt Marktbreit

 

Wappenbeschreibung:

Über blauem Schildfuß, darin ein silberner Wellenbalken, in Blau der silbern gerüstete Heilige Georg mit Helm und Schwert, der dem aufgereckten grünen Lindwurm die goldene Fahnenlanze in den Rachen stößt; auf der silbernen Fahne ein fünfmal von Blau und Silber gespaltener Schild.

 

Wappengeschichte:

Marktbreit wird erstmals 1258 erwähnt und hieß damals zur Unterscheidung von Obernbreit Niedernbreit oder Unternbreit. Die Bezeichnung Marktbreit taucht erstmals 1594 auf und leitet sich von der Marktrechtsverleihung 1557 durch König Ferdinand I. ab. Im Zusammenhang mit den Marktprivilegien verlieh König Ferdinand I. auch ein Wappen. Der Heilige Georg und das Schildchen auf der Fahne weisen auf den damaligen Ortsherrn Georg Ludwig von Seinsheim hin. Die Herren von Seinsheim sind seit 1409 in Niedernbreit nachweisbar und hatten seit 1451 die Ortsherrschaft inne. Der Wellenbalken, der im Wappenbrief als "Wellenstrom" bezeichnet wird, stellt die geografische Lage des Ortes am Main dar. Das Wappen hat sich seit den ältesten Siegeln und in den späteren Abbildungen nicht mehr geändert. Nur über die Farben herrschte lange Zeit Unsicherheit. Seit 1819 ist Marktbreit Stadt.

 

Wappendaten:

Wappenführung seit 1557

 

Rechtsgrundlage:

Verleihung durch König Ferdinand I.

 

Beleg:

Wappenbrief vom 29.10.1557

 

Elemente:

aus Familienwappen Georg Ludwig von Seinheim

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