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Leben und Arbeiten
Jugend und Soziales
Die Entwicklung
Marktbreits in den letzten 50 Jahren war gekennzeichnet
von der rasanten Wirtschaftsentwicklung zu Beginn der
zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts. Neben
Industrieansiedlungen im Bereich des
"Spitzwasens" entstanden außerhalb der alten
Bebauungsgrenzen neue Wohngebiete, v. a. im Gebiet
"Mühlsteige", wo heute Marktbreit mit
Obernbreit zusammengewachsen ist, und in Richtung
Marktsteft.
Dieses positive Wachstum des Ortes an Einwohnern und
Gewerbebetrieben wurde vor etwa 20 Jahren durch den
topographisch bedingten Mangel an Bauland für größere
Gewerbebetriebe und Wohnungsbau gestoppt. Die
beabsichtigte größere Erweiterung des Siedlungsgebietes
"Mühlsteige" kam nach der Entdeckung des
Römerlagers auf dem Kapellenberg mehr oder weniger zum
Erliegen. Zur Zeit werden größte Anstrengungen
unternommen, neue Baulandflächen im Stadtteil Gnodstadt
und im Süden Marktbreits zu erschließen.
Die Vielfalt der kommunalen Aufgaben, v. a. im
Infrastrukturbereich, stellt gewaltige finanzielle
Ansprüche an den Haushalt der Stadt. Viel
Wünschenswertes kann nicht mehr oder nur schwer
finanziert werden.
Die zunehmende Konzentration des Einzelhandels lässt
Kaufkraft in umliegende größere Städte abfließen. Die
Veränderung auf dem Arbeitsmarkt zwingt immer mehr Berufstätige
dazu, ihren Lebensunterhalt anderenorts zu verdienen.
Trotz allem blieb Marktbreit bis heute wohnens- und
lebenswert:
Die Vielfalt der vorhandenen örtlichen Geschäfte
deckt jeden Lebensbedarf,
Marktbreit blieb "Schulstadt", die medizinische
Versorgung ist gut, das Seniorenheim bietet älteren oder
behinderten Bürgern eine Heimstatt.
Nach wie vor bieten die Gastronomien das Beste aus
fränkischer Küche und Keller. Aktivitäten im
kulturellen Bereich, um die uns manch größerer Ort
beneidet, machen den Ort weit und breit bekannt.
Dem Besucher von Marktbreit bietet sich ein zauberhaftes
Kleinstädtchen, dass seinen historischen Kern im
Wesentlichen erhalten konnte. |
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